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Kunstguss aus unterschiedlichen Harzgemischen und Bronze für die Replikerstellung in Museumsqualität

Vorbereitung für den Guss

Wenn die (Silikon-)Abformung von Originalen nicht möglich ist, so erfolgt die Reproduktion über die digitale und berührungsfreie 3D-Dokumentation. Aus den 3D-Daten wird anschließend ein Positiv für die Abformung produziert. Bei Modellen, die keinen hohen Detailgrad vorweisen, kann auch direkt eine Negativ-Form gedruckt werden.

Bernsteinbärchen Stettfeld – Kleinserie in Kunstharz (Römermuseum Güglingen)

Je nach Oberflächenoptik, Anwendung oder Budget sind vorrangig folgende Materialien gefragt:

Kunstharz ist ein kostengünstiges Gussmaterial, welches als Basismaterial dient. Diesem können unterschiedliche Stoffe wie z.B. Steinmehl, Sand, gemahlene Bronze etc. sowie Farbpigmente beigemengt werden. Dabei wird nicht nur die farbliche Optik nachempfunden, sondern auch die entsprechende Haptik erzielt. So entstehen hochwertige Repliken von Originalen aus z.B. Elfenbein, Marmor oder Bronze.

Eine zusätzliche Patina oder Bemalung von Künstlerhand verleiht der Replik einen einzigartigen und „lebendigen“ Charakter.

Etschmiazin
Hinterer Elfenbeindeckel vom Codex Etschmiadsin – Kopie in Kunstharz

Bronzegüsse verwenden wir, um z.B. Blindenmodelle zu produzieren. Bronze ist witterungsbeständig und somit für den Außenbereich geeignet.

Bronzemodell Walhalla

Bronze vs. Kaltbronze

Der vorrangige Nutzen von Kaltbronze ist die Preisreduktion. Bei der Produktion von Kaltbronze wird der Kern in reinem Kunstharz gegossen und nur der Außenschicht gemahlene Bronze beigemengt. Hier spart man zwar bis zu 60% Materialkosten im Vergleich zu reiner Bronze. Jedoch ist Kaltbronze nur bedingt witterungsbeständig. Daher wird es gerne für Ausstellungsstücke für den Innenbereich oder für Kleinserien verwendet, um Kosten zu sparen. Für die Dauerinstallation im Außenbereich sollte der Guss in Bronze erfolgen.