Digitalministerin besucht 3D Unternehmen

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Staatsministerin Gerlach besucht den Landkreis Regensburg

In Altenthann macht sich die Digitalministerin ein Bild bei der Firma ArcTron. Hier wird an der digitalen Zukunft geforscht.

Altenthann/Regensburg. Im Landkreis Regensburg wird an der digitalen Zukunft gebastelt: Die Firma ArcTron 3D in Altenthann erstellt und verarbeitet unter anderem hochpräzise luft- und bodengestützte 3D-Laserscandaten aus Kultur und Industrie. So werden digitale 3D-Modelle von archäologischen Stätten, Architektur-Denkmälern, Landschaften, Gebäuden und Objekten generiert. Seit 20 Jahren ist ArcTron weltweit tätig, darunter auch in der 3D-Softwareentwicklung und in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit namhaften Partnern. Nun kommt die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach auf Einladung des Regensburger Abgeordneten Tobias Gotthardt am Donnerstag, 14. November, nach Altenthann.

Geschäftsführer Martin Schaich freut sich: „Das Thema 3D-Digitalisierung ist in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen aktuell. Wir freuen uns, aus unserer Arbeit berichten zu können, sei es zu 3D-Scan-Projekten in der Industrie zum Beispiel für BMW, in der Allianz-Arena oder auch in unserem spezifischen Fachgebiet der Archäologie, Bau- und Kunstdenkmalpflege.“  

Staatsministerin Gerlach betonte im Vorfeld des Besuchs: „Extended Reality ist Schlüsseltechnologie der Digitalisierung, egal ob für Museen, die Aus- und Weiterbildung oder für Industrie und Handwerk. Mit HUBs wollen wir Bayern zum XR-Spitzenstandort machen. Gerade der Mittelstand ist Profiteur und Treiber dieser Technologie.“

 

Digitalministerin Judith Gerlach besucht die Firma ArcTron in Altenthann und diskutiert mit Vertretern des eingetragenen und gemeinnützigen Vereins ratisbona coding e.V. über die digitale Zukunft. (Foto: StMD/Jörg Koch)
Digitalministerin Judith Gerlach besucht die Firma ArcTron in Altenthann und diskutiert mit Vertretern des eingetragenen und gemeinnützigen Vereins ratisbona coding e.V. über die digitale Zukunft. (Foto: StMD/Jörg Koch)

 

Abgeordneter Tobias Gotthardt unterstrich den Stellenwert der Digitalisierung. Gerade im ländlichen Raum seien Unternehmen wie ArcTron von besonderer Bedeutung, denn hier werde an der digitalen Zukunft gearbeitet und neue Arbeitsplätze geschaffen. Heute arbeiten rund 40 Fachkräfte bei der ArcTron-Firmengruppe. Egal, ob Architekturvermessung oder Industriedokumentation, Laserscanning mit dem Airborne-Ultraleichtfluggerät oder mit Photogrammetrie-Drohnen, Multimedia-Produktionen mit Virtual und Augmented Reality oder Modellbau im 3D-Druck – es gibt kaum Dienstleistungen im 3D-Sektor, die bei Martin Schaich und seinem Team nicht zuhause wären. Entsprechend stolz ist der örtliche Bürgermeister, Harald Herrmann: „Wir können voller Freude sagen, dass wir in Altenthann schon heute die digitale und technische Zukunft von morgen schaffen.“

Eine weitere Station bei ihrem Besuch führt Gerlach an die TechBase in Regensburg. Hier erwartet der eingetragene und gemeinnützige Verein ratisbona coding e.V. die bayerische Staatsministerin. Jedes Jahr schaffen die Mitglieder des engagierten Vereins bei „Hackaburg“ mit großem persönlichen Engagement die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen dafür, dass kreative Ideen in die Tat umgesetzt werden und Developer, Designer und Entrepreneurs weit über die Grenzen des Freistaates Bayern hinaus zusammenkommen können. Unterstützt wird Hackaburg Regensburg von zahlreichen namhaften Firmen, die so den Nachwuchs unterstützen wollen. Der ratisbona coding e.V. hat sich mit ganzer Leidenschaft der Förderung von Bildung im Bereich neuer Technologien und Informationstechnologien verschrieben. Ziel sei es, die Einstiegshürden für junge Menschen in digitale Technologien abzubauen und den kreativen und verantwortungsvollen Umgang gezielt zu vermitteln.

Staatsministerin Gerlach freut sich auf den Austausch: „Hackathons wie Hackaburg bieten Entwicklern, Designern und kreativen Köpfen die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit wirklich innovative Lösungen zu entwickeln. Diese Ideen sind extrem wertvoll und können unsere bayerische Wirtschaft voranbringen!“